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Fratz&Co Oktober 2013

Fotos: Goodluz by Shutterstock.com, Hersteller info Die wichtigsten Qualitätsnachweise Wer den Inhaltsangaben nicht vertraut, sollte sich an Zertifikaten und Gütesiegeln orientieren: ✔ BDIH-kontrollierte Natur-Kosmetik: Das derzeit am weitesten verbreitete Zertifikat, dessen Standards vom Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen BDIH entwickelt wurden. ✔ NaTrue: Eine Interessensvereinigung aus staatlichen Institutionen und führenden Naturkosmetikherstellern, die Zertifikate in drei verschiedenen Güteklassen vergeben. Strenge Vorgaben und unabhängige Kontrollorgane sollen beste Qualität garantieren. Alle Rohstoffe in guter Naturkosmetik kommen aus kontrolliert biologischem ✔ ECOCERT: Eine seit fast 20 Jahren existierende französische Organisation, die zwei Qualitäts-Siegel („Naturkosmetik“ und „Biokosmetik“) verleiht. ✔ Demeter: „Demeter e. V.“ zertifiziert Kosmetik, deren Rohstoffe nach dem ganzheitlichen Konzept von Rudolf Steiner angebaut und gewonnen werden. ✔ LACON: Ein österreichisches Institut, das nach den gesetzlichen Vorgaben für Bio-Lebensmittel auch Naturkosmetik zertifiziert. gelten sogar als potenziell krebserregend. Andererseits können sich nicht konservierte Produkte leicht zum Nährboden für Bakterien und Schimmelpilze entwickeln. Je mehr Wasser in einem Produkt enthalten ist, desto anfälliger ist es für die Besiedelung durch Mikroorganismen, die zumindest die Haut schädigen können.“ Was Kontrolle Anbau. also ist die Konsequenz? Zertifizierte Naturkosmetik verzichtet trotzdem weitgehend auf chemische Konservierungsmittel und ersetzt sie durch verschiedene Salze, Salicylsäure und alkoholische Verbindungen. Das sind natürliche oder zumindest naturidente Substanzen, die allerdings den Nachteil haben, nicht so effektiv konservieren zu können wie chemisch hergestellte Mittel. Um dieses Manko auszugleichen, muss der Konsument einen Beitrag leisten: zum Beispiel sollte das Produkt so kühl und lichtgeschützt wie möglich aufbewahrt werden, bei der Entnahme aus einem Tiegel ist es ratsam, einen gereinigten Spatel zu benützen und das Gefäß danach wieder möglichst luftdicht zu verschließen, und schließlich empfiehlt es sich, möglichst kleine Packungsgrößen zu kaufen, um zu lange „Stehzeiten“ nach der erstmaligen Verwendung zu vermeiden. Beachtet man diese kleinen Vorsichtsmaßnahmen, steht der Erreichung natürlicher Schönheit mit ebensolchen Produkten nichts mehr im Wege. 44 fratz&co 05/2013 family fratz www.fratz.at


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