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Fratz&Co Oktober 2013

Fotos: William Perugini by Shutterstock.com für die Eltern. Ganz wichtig ist auch, niemals das eigene Passwort weiterzugegeben. Grundregeln sind aber natürlich auch tipp Auch im Internet brauchen Kinder ihren Freiraum. Zuvor sollten aber ein paar Grundregeln vereinbart werden: ✔Keine Teilnahme an Umfragen, Gewinnspielen oder Verschenk-Aktionen. Auch sonstige Anfragen, E-Mails und Freundschaftseinladungen von Fremden sind sofort zu löschen. ✔Niemals vollständigen Namen, Adresse, Telefonnummer oder gar Passwort im Internet hergeben. Im Zweifel immer die Eltern fragen. ✔Nur Fotos hochladen, die problemlos Fremden stets abzulehnen auch Mama oder Papa sehen könnten. ✔Nie vergessen: Was einmal online geht, bleibt ewig dort! um Daten abzugreifen oder in betrügerischer Weise an Geld zu kommen“, erklärt Norbert Kraus. Der Tipp des Experten: „Eltern müssen ihren Kindern ganz strikt erklären: E-Mails und Freundschaftseinladungen von Fremden sind zu löschen, egal wie sympathisch diese klingen mögen. Sollte ein Unbekannter um etwas Konkretes bitten oder sogar dazu zu drängen, dann sind sofort die Eltern zu rufen!“ Privatsphäre schützen Ein gutes Vertrauensverhältnis ist natürlich Voraussetzung dafür, dass Kinder offen über ihre Internetaktivitäten erzählen. Umso wichtiger ist im Internetzeitalter ein verständnisvoller Umgang miteinander und Eltern, die dem Kindern als Ratgeber und Wegweiser zur Seite stehen. Klare Verhaltensregeln braucht es zum Beispiel beim korrekten Umgang mit sensiblen Daten. Dazu zählt auch, niemals den vollständigen Namen, Adresse oder Telefonnummer im Internet anzugeben. Wenn unbedingt nötig, dann ist das ausschließlich ein Job Vorsicht Erklären Sie Ihrem Nachwuchs-Websur fer, dass E-Mails und Freundschaftseinladungen von sind. 26 fratz&co 05/2013 family fratz www.fratz.at beim Umgang mit Fotos nötig. Für Kinder eine gute Richtschnur: Nur die Fotos hochladen, die auch problemlos Mama und Papa sehen dürften. Social Media macht Spaß Wenn es um Social Media geht, sind Eltern oft skeptisch. Doch ein Nutzungsverbot für die eigenen Sprösslinge ist kontraproduktiv, denn die sozialen Netzwerke sind längst wichtige Lebensbestandteile geworden. Andererseits werden Kinder manchmal nur ungenügend über Gefahren und richtiges Verhalten im Internet aufgeklärt. „Die lernen das ja eh automatisch“, ist ein ebenso oft gehörter wie falscher Ansatz. Genauso wie in anderen Lebensbereichen braucht es hier klare Verhaltensregeln. Dann fördern soziale Medien sogar die Kindesentwicklung und das ganz ohne böse Überraschung, wie sie etwa Thessa erlebt hat.


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