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fratz&co Ausgabe 02 2016

Gesundheit fratz&co 02/2016 59 können, wenn diese vorbeilaufen. Verantwortlich ist dafür ihre Möglichkeit chemische Verbindungen wahrzunehmen. Und zwar mit dem so genannten Haller-Organ, das sich an den Vorderbeinen dieser Krabbeltiere befindet. Damit erkennen sie Stoffe, die im Schweiß oder Urin der Menschen vorkommen. Dazu gehören etwa Ammoniak oder Butter- und Milchsäure. Die Zecken erkennen also frühzeitig wann ihr späteres Opfer im Anmarsch ist und können sich bestmöglichst darauf vorbereiten, sich im richtigen Moment an sie zu heften. Schutz ist wichtig Um sich wirksam gegen FSME zu schützen, ist eine rechtzeitige Impfung notwendig. Allerdings schützt diese nicht gegen Borreliose. Da muss man schon anders vorsorgen. Als hilfreich haben sich langärmelige Oberteile und lange Hosen gezeigt. Besonders bei den Kindern hilft es auch die Socken über die Hosenbeine zu ziehen. Am besten, wenn die Klamotten aus hellem Stoff sind, denn dann sind die lästigen Krabbeltiere gut zu erkennen. Man weiß auch, dass sich Zecken nicht an jeder x-beliebigen Stelle in Haut bohren, um sich vollzusaugen, sondern zuerst einmal eine Weile am Körper herumkrabbeln, um eine besonders gut durchblutete und vor allem dünne Hautstelle wie etwa Achseln, Kniekehlen, Hals, oder Schritt zu finden. Aus diesem Grund sich selbst und die Kinder als erstes untersuchen, wenn man wieder daheim ist. Vorteilhaft und wirksam ist es auch die Zecken mit Geruch zu überlisten, indem man ihr olfaktorisches System – also ihren Geruchssinn – stört. Das kann man mit Icaridin und Citridiol erreichen, da diese Wirkstoffe die Zecken wirkungsvoll fern halten. Nach dem Auftragen entsteht durch die sehr langsame Verdunstung auf der Haut oder den Kleidern ein dünner Duftmantel, der bis zu 6 Stunden anhalten kann. Die Präparate, die im Fachhandel erhältlich sind, verfügen über eine gute Hautverträglichkeit. Allerdings müssen Augen und Mund ausgespart werden und nur die unbedeckten Hautstellen sollten besprüht werden. Zähe Zeitgenossen Zecken halten unheimlich viel aus. Und sie können auch im Haus lange überleben, wenn sie von Ihnen, den Kindern oder einem Haustier eingeschleppt wurden. So überstehen sie sogar einen Waschgang bei 40°C inklusive Schleudern. Erst ab 60°C wird es für sie gefährlich. Auch kalte Temperaturen machen ihnen nur sehr wenig aus. In der Wohnung können Zecken bis zu zehn Tage überleben. Anti-Brumm sicher verwenden. Vor Gebrauch Kennzeichnung und Produktinformation lesen! Exklusiv erhältlich in Ihrer Apotheke. WIRKT SANFT UND OPTIMAL Der von APOTHEKERN MEISTEMPFOHLENE www.antibrumm.at Insektenschutz! • Schützt zuverlässig vor Gelsen, Mücken, Bremsen und Fliegen (bis zu 6 h) sowie vor Zecken (bis zu 4 h) • Erfolgreich gegen Malaria-, Tiger-, und Gelbfi ebermücken getestet* • Optimal für empfi ndliche Haut • Für Kinder ab 2 Jahren • Ideal für die Nacht (dezenter, beruhigender Duft) * vom Schweizerischen Tropeninstitut


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